Mantren Erste Wiederholungsstunde Dornach · 1924-09-06 · GA 270c, S. 7–29

Erste Wiederholungsstunde

Dornach · · GA 270c, S. 7–29

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Einleitung – Wiederholung als Fortsetzung

Meine lieben Freunde! Zahlreiche Freunde, die bei früheren Klassenstunden nicht anwesend waren, haben sich eingefunden; darum kann nicht einfach fortgefahren werden. Für die früher Teilnehmenden ist die Wiederholung keine Entbehrung, denn der Inhalt dieser Schule muss immer wieder auf die Seele wirken – Wiederholung ist hier zugleich Fortsetzung. Für die zum ersten Mal Anwesenden bedeutet sie die Bekanntschaft mit dem Anfang des esoterischen Weges.
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Die Michael-Schule – die Reihe der sieben Erzengel

Eine esoterische Schule wird nicht innerhalb des irdischen Wesens begründet, sondern ist der irdische Abglanz dessen, was in übersinnlichen Welten begründet wird. Seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts führt der Archangelos
Michael Der Erzengel, dessen ‹Zeitalter› nach Steiner 1879 begann. Die Erste Klasse versteht sich als seine Schule.
mehr Im Mantram der Ersten Wiederholungsstunde steht das Michael-Zeichen mit den drei Siegelgesten: ‹Ich verbinde mich dem Geiste — Ich liebe den Sohn — Ich bewundere den Vater.› GA 270c, Tafeltexte der Ersten Wiederholungsstunde.
(Sonnenkräfte) das Geistesleben. Die menschliche Evolution wird aufeinanderfolgend von sieben Erzengeln geleitet, je etwa drei bis vier Jahrhunderte: Michael (Sonne) – ihm voran Gabriel (Mond), Samael (Mars), Raphael (Merkur), Zachariel (Jupiter), Anael (Venus), Oriphiel (Saturn) – dann wieder Michael. Kennzeichen eines Michael-Zeitalters ist, dass lokal Erblühtes kosmopolitisch ausstrahlt (so einst durch Alexander/Aristotelismus). Das gegenwärtige Michael-Zeitalter ist ein wichtigeres als die vorherigen. Diese Schule ist die von Michael selbst begründete
Michael-Schule Die esoterische Schule, die Rudolf Steiner ab Februar 1924 am Goetheanum eröffnete — als erste von drei geplanten Klassen, von denen nur diese zustande kam.
mehr Die Stunden bestanden aus gesprochenem Vortrag mit eingebetteten Mantren. Was Steiner an die Tafel schrieb, war für die Schüler verbindlich; das Gesprochene war Erläuterung. Steiner nennt die Schule ‹die wirkliche Michael-Schule›. GA 270b: ‹diese esoterische Schule ist die wirkliche Michael-Schule, ist die Institution derjenigen geistigen Wesenheiten, die unmittelbar die Inspiration des kosmischen Willens Michaels haben.›
: Michael-Worte sind alle Worte, Michael-Wille aller Wille, Michael-Schüler sind alle, die zu Recht in ihr stehen. – Mitgliedschaft verpflichtet, ein würdiger Repräsentant der anthroposophischen Sache zu sein; bereits zwanzig zeitweilige Ausschlüsse sind vollzogen worden.
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Das Weltenwort – ‹O Mensch, erkenne dich selbst!›

O Mensch, erkenne dich selbst!
So tönt das
Weltenwort Das schöpferische Wort, das aus dem Weltenall an den Menschen herantönt. Eröffnet jede Klassenstunde mit ‹O Mensch, erkenne dich selbst!›
mehr Anders als das Menschenwort, in dem Menschendenken spricht, spricht im Geistes-Weltenwort das Weltendenken. Die Seraphine sprechen es als Feuersprache, ‹flammende Stimme›. GA 270b, Sechzehnte Stunde.
.
Du hörst es seelenkräftig,
Du fühlst es geistgewaltig.
Wer spricht so weltenmächtig?
Wer spricht so herzinniglich?
Wirkt es durch des Raumes Weitenstrahlung
In deines Sinnes Seinserleben?
Tönt es durch der Zeiten Wellenweben
In deines Lebens Werdestrom?
Bist du es selbst, der sich
Im Raumesfühlen, im Zeiterleben
Das Wort erschafft, dich fremd
Erfühlend in Raumes Seelenleere,
Weil du des Denkens Kraft
Verlierst im Zeitvernichtungsstrom.
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Der Weg zum Hüter der Schwelle

Wir führen die Worte vor die Seele, die dem Menschen entgegentönen, wenn er unbefangen auf alles schaut, was ihn umgibt – oben, in der Mitte, unten – das Weltenwort. Lässt man dessen Sinn ganz wirken, entsteht die Sehnsucht nach den Quellen des eigenen Menschenseins. Man findet sie nicht in der sonnenbeglänzten
Sinneswelt Die Welt der Sinne, sofern sie als das Eigentliche genommen wird. Der Weg der Klasse geht aus dem ‹Reich der Illusion, im Reiche der Maja› hinüber.
mehr GA 270b, Sechzehnte Stunde.
, so majestätisch sie ist; ein Weg führt zu einer schwarzen, nachtbedeckten Wand. Das erste Wesen dort ist
der Hüter Geistige Wesenheit, die am Übergang von der Sinneswelt in die geistige Welt steht. Sie stellt prüfende Fragen — die Mantren der Klasse sind oft Frage des Hüters und Antwort der Hierarchien.
mehr Der Hüter ist nicht Hindernis, sondern Mahnender. Er macht den Menschen darauf aufmerksam, daß er, will er die Schwelle übertreten, sein Denken, Fühlen und Wollen verwandeln muß. In den Mantren tritt er sprechend auf: ‹Der Hüter spricht …› — und es antworten Angeloi, Exusiai, Throne und so weiter. In späteren Stunden ‹spricht der Hüter aus der Ferne›, weil der Schüler an ihm vorbeigeschritten ist. GA 270b, Dreizehnte Stunde: ‹Der Hüter der Schwelle stellt die prüfend-mahnende Frage an uns. Die Hierarchien antworten.›
der
Schwelle Der Übergang zwischen Sinneswelt und geistiger Welt. Vor ihr liegt der ‹Abgrund› — die Stütze des physischen Bewußtseins hört auf.
mehr Bevor der Mensch in das Reich der Erkenntnis eintritt, kommt er an einen Abgrund, der sich zunächst als Bodenloses darstellt. Man kann ihn nur übersetzen, wenn einem ‹symbolisch gesprochen Flügel wachsen› — wenn man sich vom Physischen befreit. GA 270b: ‹Dabei bemerkt der Mensch, daß er, bevor er in das Reich der Erkenntnis eintritt, an einen Abgrund kommt …›
, der uns davor bewahrt, unvorbereitet den
Abgrund Der Spalt zwischen Sinneswelt und Geisteswelt, an dem der Hüter steht. Über ihn kann nur das geistig-seelische Wesen schreiten.
mehr Mantram ‹Wo auf Erdengründen …›: ‹Vor ihm breiten sich die Sinnesfelder, / Hinter ihm, da gähnen Abgrundtiefen.›
zu übersetzen. Aus der Ferne ertönt sein mahnendes Wort.
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Das Hüter-Mantram (erweiterte Fassung) – ‹Wo auf Erdengründen … Sieh, ich bin der Erkenntnis einzig Tor›

Wo auf Erdengründen, Farb' an Farbe,
Sich das Leben schaffend offenbart;
Wo aus Erdenstoffen, Form an Form,
Sich das Lebenslose ausgestaltet;
Wo erfühlende Wesen, willenskräftig,
Sich am eignen Dasein freudig wärmen;
Wo du selbst, o Mensch, das Leibessein
Dir aus Erd' und Luft und Licht erwirbst:
Da betrittst du deines Eigenwesens
Tiefe, nachtbedeckte, kalte Finsternis;
Du erfragest im Dunkel der Weiten
Nimmer, wer du bist und warst und werdest.
Für dein Eigensein finstert der Tag
Sich zur Seelennacht, zum Geistesdunkel;
Und du wendest seelensorgend dich
An das Licht, das aus Finsternissen kraftet.
Und aus Finsternissen hellet sich
- Dich im Ebenbilde offenbarend,
Doch zum Gleichnis auch dich bildend,
Ernstes Geisteswort im Weltenäther,
Deinem Herzen hörbar, kraftvoll wirkend -
Dir der Geistesbote, der allein
Dir den Weg erleuchten kann;
Vor ihm breiten sich die Sinnesfelder,
Hinter ihm, da gähnen Abgrundtiefen.
Und vor seinen finstern Geistesfeldern,
Dicht am gähnenden Abgrund des Seins,
Da ertönt sein urgewaltig Schöpferwort:
Sieh, ich bin der Erkenntnis einzig Tor.
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Dasselbe Wort, zwei Arten der Ergriffenheit

Dann weist der Hüter auf jene Gefühle, die urkräftig aus der Seele kommen können. Es ist ein anderes, ob das Wort ‹O Mensch, erkenne dich selbst!› zuerst aus allem Sinneswesen entgegentönt oder jetzt vor dem Abgrund aus dem Munde des Hüters selbst – ein und dasselbe Wort, zwei Arten, davon ergriffen zu werden.
22

‹Aus den Weiten der Raumeswesen …› (Daseinswort)

Aus den Weiten der Raumeswesen,
Die im Lichte das Sein erleben,
Aus dem Schritte des Zeitenganges,
Der im Schaffen das Wirken findet,
Aus den Tiefen des Herzempfindens,
Wo im Selbst sich die Welt ergründet:
Da ertönt im Seelensprechen,
Da erleuchtet aus Geistgedanken
Das aus göttlichen Heileskräften
In den Weltgestaltungsmächten
Wollend wirkende Daseinswort:
O, du Mensch, erkenne dich selbst.
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Die drei Tiere am Abgrund

Wir sind dicht an den gähnenden Abgrund herangetreten; keine Hoffnung, ihn mit den Erdenfüßen zu übersetzen. Der Hüter macht aufmerksam, wie unser Selbst – Wollen, Fühlen, Denken – heute aus dem Zeitenzyklus gestaltet ist: als drei Tiere, die nacheinander aus dem Abgrund aufsteigen (Furcht im Willen, Hass im Fühlen, Zweifel im Denken). Erst wenn sie besiegt sind, wachsen der Seele Flügel.
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‹Doch du mußt den Abgrund achten …› (die drei Tiere)

Doch du mußt den Abgrund achten;
Sonst verschlingen seine Tiere
Dich, wenn du an mir vorübereilt'st;
Sie hat deine Weltenzeit in dir
Als
Erkenntnisfeinde Die drei inneren Hindernisse, die der Hüter im Mantram ‹Doch du mußt den Abgrund achten …› benennt: Furcht, Haß, Zweifel.
mehr GA 270a, Erste Stunde.
hingestellt.
Schau das erste Tier, den Rücken krumm,
Knochenhaft das Haupt, von dürrem Leib,
Ganz von stumpfem Blau ist seine Haut;
Deine Furcht vor Geistes-Schöpfer-Sein
Schuf das Ungetüm in deinem Willen;
Dein Erkenntnismut nur überwindet es.
Schau das zweite Tier, es zeigt die Zähne
Im verzerrten Angesicht, es lügt im Spotten,
Gelb mit grauem Einschlag ist sein Leib;
Dein Haß auf Geistes-Offenbarung
Schuf den Schwächling dir im Fühlen;
Dein Erkenntnisfeuer muß ihn zähmen.
Schau das dritte Tier, mit gespaltnem Maul,
Glasig ist sein Auge, schlaff die Haltung,
Schmutzigrot erscheint dir die Gestalt;
Dein Zweifel an Geistes-Licht-Gewalt
Schuf dir dies Gespenst in deinem Denken;
Dem Erkenntnisschaffen muß es weichen.
Erst wenn die drei von dir besiegt,
Werden Flügel deiner Seele wachsen,
Um den Abgrund zu übersetzen,
Der dich trennet vom Erkenntnisfelde,
Dem sich deine Herzenssehnsucht
Heilerstrebend weihen möchte.
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Schlusswiederholung – Das Weltenwort

O Mensch, erkenne dich selbst!
So tönt das Weltenwort.
Du hörst es seelenkräftig,
Du fühlst es geistgewaltig.
Wer spricht so weltenmächtig?
Wer spricht so herzinniglich?
Wirkt es durch des Raumes Weitenstrahlung
In deines Sinnes Seinserleben?
Tönt es durch der Zeiten Wellenweben
In deines Lebens Werdestrom?
Bist du es selbst, der sich
Im Raumesfühlen, im Zeiterleben
Das Wort erschafft, dich fremd
Erfühlend in Raumes Seelenleere,
Weil du des Denkens Kraft
Verlierst im Zeitvernichtungsstrom.
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Michael-Zeichen und Siegelgesten

Das sind die Worte der
Michael-Schule Steiners Name für die Erste Klasse: ‹die wirkliche Michael-Schule›, geleitet von den Wesenheiten, die ‹unmittelbar die Inspiration des kosmischen Willens Michaels haben›.
. Wenn sie gesprochen werden, wellt und webt Michaels Geist durch den Raum. Sein Zeichen bekräftigt in seiner Gegenwart seine Gegenwart; dann führt Michael in die rechte Rosenkreuzer-Schule. Mit dem Siegel auf die Worte ‹rosae et crucis› darf gesprochen werden: ‹Ex deo nascimur / In Christo morimur / Per spiritum sanctum reviviscimus›, begleitet von den drei
Siegelgesten Drei Gebärden, die zum Michael-Zeichen gehören: ‹Ich verbinde mich dem Geiste / Ich liebe den Sohn / Ich bewundere den Vater›.
mehr GA 270c, Erste Wiederholungsstunde.
(untere/mittlere/obere) mit ‹Ich bewundere den Vater / Ich liebe den Sohn / Ich verbinde mich dem Geiste›. Die mantrischen Worte dürfen nur rechtmässige Mitglieder der Schule besitzen; ihre Weitergabe bedarf in jedem Einzelfall der Erlaubnis (bei Frau Dr. Wegman oder Rudolf Steiner) und darf nicht brieflich erfolgen.
Michaels Gegenwart wird bekräftigt durch sein Zeichen:
[Michael-Zeichen]
Ex deo nascimur In Christo morimur Per spiritum sanctum reviviscimus
mit den drei Siegelgesten:
‹Ex deo nascimur› — untere Siegelgeste — ‹Ich bewundere den Vater› ‹In Christo morimur› — mittlere Siegelgeste — ‹Ich liebe den Sohn› ‹Per spiritum sanctum reviviscimus› — obere Siegelgeste — ‹Ich verbinde mich dem Geiste›
Wandtafel Rudolf Steiners vom 6. September 1924: das rote Michael-Zeichen sowie die drei weissen Siegelgesten mit den Worten ‹Ich verbinde mich dem Geiste› (oben), ‹Ich liebe den Sohn› (Mitte), ‹Ich bewundere den Vater› (unten); unten rechts das Datum ‹6. Sept. 24›.
GA 270i, Wandtafelzeichnungen, Tafel zur Ersten Wiederholungsstunde (6.9.1924)
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Tafeltexte der Ersten Wiederholungsstunde

Eigener Quellabschnitt der Gesamtausgabe: die beiden Hüter-
Mantren Verdichtete Sprüche, die in den Klassenstunden gesprochen und an die Tafel geschrieben wurden. Sie sind keine Lehrsätze, sondern Meditationssubstanz.
mehr Steiner war es ausdrücklich nicht um das Gedächtnis zu tun: ‹Ich bin es zufrieden, wenn du gar nicht in dein Gedächtnis aufnimmst dasjenige, was ich zu dir spreche.› Die Mantren wirken durch wiederholtes inneres Erleben, nicht durch Lernen. Daher die Bedeutung der Stimmung — ‹Ernstes, Feierliches, Weihevolles›. GA 270a, Vierte Stunde.
der Ersten Wiederholungsstunde pur, ohne Begleittext (im Druck zweispaltig gesetzt).
Der Hüter spricht: Wo auf Erdengründen, Farb' an Farbe, Sich das Leben schaffend offenbart; Wo aus Erdenstoffen, Form an Form, Sich das Lebenslose ausgestaltet; Wo erfühlende Wesen, willenskräftig, Sich am eignen Dasein freudig wärmen; Wo du selbst, o Mensch, das Leibessein Dir aus Erd' und Luft und Licht erwirbst:
Da betrittst du deines Eigenwesens Tiefe, nachtbedeckte, kalte Finsternis; Du erfragest im Dunkel der Weiten Nimmer, wer du bist und warst und werdest. Für dein Eigensein finstert der Tag Sich zur Seelennacht, zum Geistesdunkel; Und du wendest seelensorgend dich An das Licht, das aus Finsternissen kraftet.
Und aus Finsternissen hellet sich - Dich im Ebenbilde offenbarend, Doch zum Gleichnis auch dich bildend, Ernstes Geisteswort im Weltenäther, Deinem Herzen hörbar, kraftvoll wirkend - Dir der Geistesbote, der allein Dir den Weg erleuchten kann; Vor ihm breiten sich die Sinnesfelder, Hinter ihm, da gähnen Abgrundtiefen.
Und vor seinen finstern Geistesfeldern, Dicht am gähnenden Abgrund des Seins, Da ertönt sein urgewaltig Schöpferwort: Sieh, ich bin der Erkenntnis einzig Tor.
* * *
Der Hüter am Abgrund: Aus den Weiten der Raumeswesen, Die im Lichte das Sein erleben, Aus dem Schritte des Zeitenganges, Der im Schaffen das Wirken findet, Aus den Tiefen des Herzempfindens, Wo im Selbst sich die Welt ergründet:
Da ertönt im Seelensprechen, Da erleuchtet aus Geistgedanken Das aus göttlichen Heileskräften In den Weltgestaltungsmächten Wollend wirkende Daseinswort: O, du Mensch, erkenne dich selbst.
(Tafelvariante zur letzten Strophe: statt ‹Wollend wirkende Daseinswort› steht im Tafeltext ‹Wellend wirkende Daseinswort›.)

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