Mantren Neunzehnte Stunde Dornach · 1924-08-02 · GA 270b, S. 193–209

Neunzehnte Stunde

Dornach · · GA 270b, S. 193–209

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Einleitung

Meine lieben Freunde! Wir lassen wiederum jenen Spruch an der Seele vorüberziehen, der uns aus allem, was war, ist und wird, entgegentönt und immer zur
Selbsterkenntnis Der Ausgangspunkt der Klasse, gefaßt im Wort ‹O Mensch, erkenne dich selbst!› — kein Brüten ins Innere, sondern ‹ausführliches Gespräch mit Welt, Hüter und Hierarchien›.
mehr GA 270b, Zwölfte Stunde.
aufruft – das
Weltenwort Das schöpferische Wort, das aus dem Weltenall an den Menschen herantönt. Eröffnet jede Klassenstunde mit ‹O Mensch, erkenne dich selbst!›
mehr Anders als das Menschenwort, in dem Menschendenken spricht, spricht im Geistes-Weltenwort das Weltendenken. Die Seraphine sprechen es als Feuersprache, ‹flammende Stimme›. GA 270b, Sechzehnte Stunde.
.
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Das Weltenwort – ‹O Mensch, erkenne dich selbst!›

O Mensch, erkenne dich selbst!
So tönt das Weltenwort.
Du hörst es seelenkräftig,
Du fühlst es geistgewaltig.
Wer spricht so weltenmächtig?
Wer spricht so herzinniglich?
Wirkt es durch des Raumes Weitenstrahlung
In deines Sinnes Seinserleben?
Tönt es durch der Zeiten Wellenweben
In deines Lebens Werdestrom?
Bist du es selbst, der sich
Im Raumesfühlen, im Zeiterleben
Das Wort erschafft, dich fremd
Erfühlend in Raumes Seelenleere,
Weil du des Denkens Kraft
Verlierst im Zeitvernichtungsstrom.
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Rückblick – die Chöre der Hierarchien im Zusammenklang

Wir haben den Weg ins Geisterland vorüber am
Hüter Geistige Wesenheit, die am Übergang von der Sinneswelt in die geistige Welt steht. Sie stellt prüfende Fragen — die Mantren der Klasse sind oft Frage des Hüters und Antwort der Hierarchien.
mehr Der Hüter ist nicht Hindernis, sondern Mahnender. Er macht den Menschen darauf aufmerksam, daß er, will er die Schwelle übertreten, sein Denken, Fühlen und Wollen verwandeln muß. In den Mantren tritt er sprechend auf: ‹Der Hüter spricht …› — und es antworten Angeloi, Exusiai, Throne und so weiter. In späteren Stunden ‹spricht der Hüter aus der Ferne›, weil der Schüler an ihm vorbeigeschritten ist. GA 270b, Dreizehnte Stunde: ‹Der Hüter der Schwelle stellt die prüfend-mahnende Frage an uns. Die Hierarchien antworten.›
durchschritten, in die zuerst dunkle, dann lichte geistige Welt, und sind Zeuge geworden, wie die höheren
Hierarchien Neun geistige Wesensordnungen, in drei Gruppen zu je drei. In den Mantren antworten sie auf die Fragen des Hüters.
mehr Erste Hierarchie (höchste, der Erde am fernsten): Throne, Cherubine, Seraphine. Zweite: Kyriotetes, Dynamis, Exusiai. Dritte (dem Menschen nächste): Archai, Archangeloi, Angeloi. Im Mantram zum Wärmeelement antworten sie chormäßig in Quer-Verbindungen — Angeloi-Exusiai-Throne als ein Chor. GA 270b, Dreizehnte Stunde.
miteinander das Weltenwort sprechen. Zuletzt klangen die Chöre ineinander. Das führen wir noch einmal vor die Seele: Der Hüter weist auf das Geheimnis des Regenbogens (‹Sieh' des Äther-Farbenbogens …›); aus dem Chor der dritten Hierarchie tönt ‹Empfind' unsrer Gedanken …›, aus dem der zweiten ‹Euer Empfangenes …›, aus dem der ersten ‹In deinen Willenswelten … Welt ist Ich-wollend Geistes-Wort.› (Das vierstrophige Regenbogen-
Mantram Verdichtete Sprüche, die in den Klassenstunden gesprochen und an die Tafel geschrieben wurden. Sie sind keine Lehrsätze, sondern Meditationssubstanz.
mehr Steiner war es ausdrücklich nicht um das Gedächtnis zu tun: ‹Ich bin es zufrieden, wenn du gar nicht in dein Gedächtnis aufnimmst dasjenige, was ich zu dir spreche.› Die Mantren wirken durch wiederholtes inneres Erleben, nicht durch Lernen. Daher die Bedeutung der Stimmung — ‹Ernstes, Feierliches, Weihevolles›. GA 270a, Vierte Stunde.
der Siebzehnten Stunde wird hier vollständig wiederholt.)
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Wiederholung – Das Regenbogen-Mantram (vgl. Siebzehnte Stunde)

Der Hüter:
Sieh' des Äther-Farbenbogens
Lichtgewalt'ges Rund,
Lass' durch deiner Augen
Lichterschaffene Kraft
Dein Ich den Kreis durchdringen,
Und dann schau von jenseit'ger Warte
Farbenflutend die Weltenschale.
Angeloi, Archangeloi, Archai Die dem Menschen nächsten Geister: Angeloi, Archangeloi, Archai. Sie antworten auf die Frage nach der ‹Erde Festigkeit›.
mehr Sie führen vom bloßen Empfinden zum Bewußtwerden. ‹Angeloi: Empfinde, wie wir in deinem Denken empfinden. Archangeloi: Erlebe, wie wir in deinem Fühlen erleben. Archai: Schaue, wie wir in deinem Wollen schauen.›
:
Empfind' unsrer Gedanken
Farbenatmend Leben
In der Schale Lichtesfluten;
Wir tragen Sinnenschein
In Geistes-Wesensreiche
Und wenden weltdurchdrungen
Uns höhern Geistern dienend zu.
Exusiai, Dynamis, Kyriotetes Exusiai, Dynamis, Kyriotetes. Sie antworten auf die Frage nach des ‹Wassers Bildekraft›.
mehr Sie sind tätig in dem, ‹was uns eigentlich unsere innere Gestaltung gibt›. — ‹Exusiai: Erkenne Geistes-Welten-Schaffen im Menschen-Körper-Schaffen. Dynamis: Erfühle Geistes-Welten-Leben im Menschen-Körper-Leben. Kyriotetes: Wolle Geistes-Welt-Geschehen im Menschen-Körper-Sein.›
:
Euer Empfangenes
Aus totem Sinnenschein Belebtes:
Wir wecken es im Sein;
Wir schenken es den Strahlen,
Die des Stoffes Nichtigkeit
In des Geistes Wesenheit
Liebewebend offenbaren.
Throne, Cherubine, Seraphine Die höchste Hierarchie, der Erde am fernsten: Throne, Cherubine, Seraphine. Sie antworten auf die Frage nach der ‹Lüfte Reizgewalt›.
mehr Sie führen ‹vom bloßen Bewußtwerden zum Selbstbewußtwerden›. In ihrem Bereich erlebt der Mensch das wahre ‹Ich bin›: ‹Wir müssen erst hineinkommen in das Reich der Seraphine, Cherubine und Throne. Dort erst klingt das ‹Ich bin› wahr.›
:
In deinen Willenswelten
Fühl' unser Weltenwirken;
Geist erglänzt im Stoffe,
Wenn wir denkend schaffen;
Geist erschafft im Stoffe,
Wenn wir wollend leben;
Welt ist Ich-wollend Geistes-Wort.
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Das wahre ‹Ich bin› – ‹ejeh asher ejeh›

Nun stehen wir im Geisteswort, das dem Weltenschaffen zugrunde liegt; wir fühlen es in unser Herz einströmen. Der Hüter ist nun ganz in der Ferne; nur leise lässt er aus weiter Ferne ein letztes Wort an das Geistesohr strömen. Das wahre ‹
Ich bin ‹Ich bin, der ich bin› — der Gottesname aus 2. Mose 3,14, den Steiner als ‹uralt heiliges Wort› nimmt.
mehr Im Erdenbereich, sagt Steiner, ist das ‹Ich bin› nur Illusion, ein Abglanz. Wahr klingt es erst im Reich der Seraphine, Cherubine, Throne. Das dreifache ‹Es ist Ich› am Schluß des Mantrams der Sechzehnten Stunde ist das Echo dieses Wortes im Menschenherzen. GA 270b, Sechzehnte Stunde: ‹das uralt heilige ‹ejeh asher ejeh› – ‹Ich bin Ich›, ‹Ich bin› – ein heiliges Wort, das aus jener jenseitigen Wirklichkeit herübertönt.›
› – das uralt heilige ‹ejeh asher ejeh› – tönt aus jener jenseitigen Wirklichkeit herüber; was wir im flüchtigen Gedanken als ‹Ich bin› festhalten, ist nur ein Abglanz. Im Erdenbereich ist es Illusion; wahr klingt es erst im Reiche der
Seraphine Höchste Stufe der ersten Hierarchie. Sie verbergen sich tief in der Weltenhitze und offenbaren sich nur als ‹Schein›.
mehr Tafel-Notiz: ‹Weltenhitze — Seraphine — Schein›. — ‹Erweck' in dir Innen-Licht in deinem Gottes-Welten-Licht.› Die Seraphine sprechen die Feuersprache des Weltenwortes — ‹flammende Stimme›. GA 270b, Sechzehnte Stunde.
,
Cherubine Mittlere Stufe der ersten Hierarchie. In den Blitzen zeigen sie nicht sich selbst, sondern ihre ‹Werkzeuge›.
mehr Tafel-Notiz: ‹Blitze — Cherubine — Werkzeuge›. — ‹Erwarme am Innen-Leben in deinem Gottes-Welten-Leben.›
und
Throne Unterste Stufe der ersten Hierarchie. In den Wolken offenbaren sie ihr ‹Wesen›.
mehr Tafel-Notiz der Dreizehnten Stunde: ‹Wolken — Throne — Wesen›. Sie tragen den ‹Welten-Leib›, in dem das gedankendurchleuchtete Welten-Geisteswort ruht. Im Mantram: ‹Ergreife wissend Innen-Sein in deinem Gottes-Welten-Sein.› GA 270b, Dreizehnte Stunde.
. Darum müssen wir die Frage des Hüters vernehmen, wer denn im Weltenwort spricht.
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Das Geistes-Wort-Mantram – ‹Wer spricht im Geistes-Wort› (erste Hierarchie: Herz / Haupt / Glieder – ‹Es ist Ich›)

Der Hüter (aus der Ferne):
Wer spricht im Geistes-Wort
Mit der Stimme,
Die im Weltenfeuer lodert?
Aus dem Reich der ersten Hierarchie:
Es sprechen Sternen-Flammen,
Es flammen seraph'sche Feuer-
Mächte ‹Mächte› — mittlere Stufe der zweiten Hierarchie. Sprechen an das Fühlen.
mehr ‹Erfühle Geistes-Welten-Leben im Menschen-Körper-Leben.›
;
Sie flammen auch in meinem Herzen.
In des Urseins Liebe-Quell
Findet Menschen-Herz
Schaffendes Geistes-Flammen-Sprechen:
Es ist Ich.
Der Hüter (aus der Ferne):
Was denkt im Geistes-Wort
Mit Gedanken,
Die aus Weltenseelen bilden?
Aus dem Reich der ersten Hierarchie:
Es denken der Sterne Leuchter,
Es leuchten cherubin'sche Bilde-Kräfte;
Sie leuchten auch in meinem Haupte.
In des Urseins Lichtes-Quell
Findet Menschen-Haupt
Denkendes Seelen-Bilde-Wirken:
Es ist Ich.
Der Hüter (aus der Ferne):
Was kraftet im Geistes-Wort
Mit Kräften,
Die im Weltenleibe leben?
Aus dem Reich der ersten Hierarchie:
Es kraftet der Sternen-Welten-Leib,
Es leiben der Throne Trag-
Gewalten ‹Gewalten› — unterste Stufe der zweiten Hierarchie. Sprechen an das Erkennen.
mehr ‹Erkenne Geistes-Welten-Schaffen im Menschen-Körper-Schaffen.›
;
Sie leiben auch in meinen Gliedern.
In des Urseins Lebens-Quell
Finden Menschen-Glieder
Kraftendes Welten-Träger-Walten:
Es ist Ich.
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Sprechen, Denken, Kraften – Abschluss des ersten Abschnitts

Drei Fragen aus der Ferne, drei Antworten der ersten Hierarchie, je mündend in ‹Es ist Ich›. Erste Frage – das Sprechen: ‹Wer spricht im Geistes-Wort …?› – die Seraphine, deren Feuer-Mächte auch im Herzen des Menschen flammen (‹In des Urseins Liebe-Quell findet Menschen-Herz …›). Zweite Frage – das Denken: ‹Was denkt im Geistes-Wort …?› – die Cherubine, deren Bilde-Kräfte auch im Haupte leuchten (‹In des Urseins Lichtes-Quell …›). Dritte Frage – das Kraften: ‹Was kraftet im Geistes-Wort …?› – die Throne, deren Trag-Gewalten auch in den Gliedern ‹leiben› (‹In des Urseins Lebens-Quell …›). Steiner bildet das ungewöhnliche Wort ‹leiben› – wie ‹leuchten› von Licht, ‹leben› von Leben –, denn Leib ist nichts Totes, sondern in jedem Augenblick regsam.
Das dreifache ‹Es ist Ich› darf aus dem Herzen quellen als Echo dessen, was Seraphine, Cherubine, Throne darin erklingen lassen. Damit ist der erste Abschnitt der Ersten Klasse absolviert: der Weg vom Reich der Illusion über den Hüter und die Selbsterkenntnis bis zur Ergreifung des wahren Menschen-Ich in der Umgebung der ersten Hierarchie. Es sind
Michael Der Erzengel, dessen ‹Zeitalter› nach Steiner 1879 begann. Die Erste Klasse versteht sich als seine Schule.
mehr Im Mantram der Ersten Wiederholungsstunde steht das Michael-Zeichen mit den drei Siegelgesten: ‹Ich verbinde mich dem Geiste — Ich liebe den Sohn — Ich bewundere den Vater.› GA 270c, Tafeltexte der Ersten Wiederholungsstunde.
-Worte der esoterischen
Michael-Schule Die esoterische Schule, die Rudolf Steiner ab Februar 1924 am Goetheanum eröffnete — als erste von drei geplanten Klassen, von denen nur diese zustande kam.
mehr Die Stunden bestanden aus gesprochenem Vortrag mit eingebetteten Mantren. Was Steiner an die Tafel schrieb, war für die Schüler verbindlich; das Gesprochene war Erläuterung. Steiner nennt die Schule ‹die wirkliche Michael-Schule›. GA 270b: ‹diese esoterische Schule ist die wirkliche Michael-Schule, ist die Institution derjenigen geistigen Wesenheiten, die unmittelbar die Inspiration des kosmischen Willens Michaels haben.›
; der zweite Abschnitt (ab September) wird die imaginativen Kultus-Offenbarungen vom Beginn des 19. Jahrhunderts schildern, der dritte die Interpretationen der übersinnlichen
Michael-Schule Steiners Name für die Erste Klasse: ‹die wirkliche Michael-Schule›, geleitet von den Wesenheiten, die ‹unmittelbar die Inspiration des kosmischen Willens Michaels haben›.
des 15.–17. Jahrhunderts.
207

Schlusswiederholung – Das Weltenwort

O Mensch, erkenne dich selbst!
So tönt das Weltenwort.
Du hörst es seelenkräftig,
Du fühlst es geistgewaltig.
Wer spricht so weltenmächtig?
Wer spricht so herzinniglich?
Wirkt es durch des Raumes Weitenstrahlung
In deines Sinnes Seinserleben?
Tönt es durch der Zeiten Wellenweben
In deines Lebens Werdestrom?
Bist du es selbst, der sich
Im Raumesfühlen, im Zeiterleben
Das Wort erschafft, dich fremd
Erfühlend in Raumes Seelenleere,
Weil du des Denkens Kraft
Verlierst im Zeitvernichtungsstrom.
207

Rückkehr ins Reich des Sinnenscheins

In Bescheidenheit gehen wir wieder am Hüter vorbei zurück ins Reich des Sinnenscheins und lassen zum Schluss wiederum das Weltenwort in uns erklingen – aufnehmend, was aus jedem Stein, jeder Pflanze, jedem Tier, jeder Wolke, jedem Quell und Wind des Erdenrundes tönt, wenn wir einen Sinn dafür haben.
207

Schlussworte vom 2. August 1924 – der neunzehnte Ausschluss

Meine lieben Schwestern und Brüder, es ist ja nun einmal so, dass leider die Massregeln, auf welche genügend hingewiesen worden ist innerhalb dieser esoterischen Schule, sonderbar beobachtet werden von vielen, die Mitglieder geworden sind, angesucht haben um die Mitgliedschaft und sie auch haben erwerben können; und ich musste ja schon gestern mancherlei Unerquickliches monieren. Man sollte es nicht glauben, aber vorgekommen ist es ja, dass Mitglieder mit ihren blauen esoterischen Zertifikaten hier ihre Plätze belegt haben. Aber vorgekommen ist auch, dass von drei Seiten her Hefte – eine Kapsel eigentlich und zwei Hefte – mit den mantrischen Sprüchen dieser Schule einfach liegengelassen worden sind. Die Kapsel mit den mit Schreibmaschine geschriebenen Sprüchen ist draussen auf der Strasse gefunden worden. Von einem Hefte konnte in der Weise abgeschrieben werden, wie ich es Ihnen gestern erzählt habe. Ein anderes Heft ist im Glashaus liegengeblieben. So dass es nötig geworden ist, drei Mitglieder dieser Schule, unmittelbar bevor diese Klassenstunde begonnen hat, auszuschliessen. Damit sind wir angekommen bei dem neunzehnten Ausschluss aus dieser Schule. Man sollte meinen, dass der Ernst mehr sprechen könnte aus den Seelen derjenigen, die hier doch schon gehört haben dasjenige, was diese Schule bedeutet. Der eine verliert die Sprüche auf der Strasse, der zweite lässt sie hier liegen, der dritte lässt sie liegen im Glashause; und es wird nötig, drei durchaus prominente Mitglieder aus der Schule auszuschliessen. Und ich kann Ihnen die Versicherung geben, meine lieben Schwestern und Brüder, dass dasjenige, was mit Bezug auf die strenge Handhabung der Massregeln dieser Schule im Beginne und dann immer wieder gesagt worden ist, strenge eben gehandhabt werden muss. Eine solche Schule mit dem esoterischen Ernst kann eben nur aufrecht erhalten werden, wenn tatsächlich ihre Mitglieder dasjenige innehalten, was im Namen der geistigen Mächte, die dieser Schule vorstehen, verlangt werden muss.

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