Quellen und editorische Notiz
Werknachweis, Textgrundlage, editorische Konventionen, Rechtestatus
Werk
Esoterische Unterweisungen fuer die erste Klasse der Freien Hochschule fuer Geisteswissenschaft am Goetheanum 1924
38 Klassenstunden vom 15. Februar bis Herbst 1924; von 30 Stunden sind Nachschriften vorhanden. Die Freie Hochschule wurde zur Weihnachtstagung 1923/24 neu konstituiert; durch Steiners Erkrankung im Herbst 1924 und seinen Tod am 30. Maerz 1925 kam nur die Erste Klasse zustande.
Editorische Beiträge zur Web-Ausgabe
Der Titel ‹Rudolf Steiners mantrisches Spätwerk›, unter dem die Mantren der Ersten Klasse in dieser Web-Ausgabe geführt werden, stammt von Bodo von Plato und Daniel Häni.
Die Titel der einzelnen Mantren-Abschnitte (‹Erdengründe›, ‹Daseinswort›, ‹Willens-Stoß›, ‹Willenszauberwesen› und so fort) sind aus dem Mantrenbüchlein Basel 2024 übernommen und stammen dort von Philipp Tok. Sie sollen der warmen Überschau und Auffindbarkeit jenseits der nichtssagenden Nummerierung dienen.
Die Gliederung des Mantren-Gesamtzyklus in vier Bögen — ‹Geschichte der Verwandlung 1–7›, ‹Leib in neuer Umgebung 8–10›, ‹Zusammenleben mit Hierarchien 11–16›, ‹Kosmische Wesen bezeugen 17–19+‹ — stammt von Bodo von Plato.
Verwendete Quellen
-
Mantrenbüchlein (Basel 2024)
Rudolf Steiners Mantrisches Spätwerk
- Rolle
- Ausgangsbasis der Web-App
- Inhalt
- Der vollständige mantrische Zyklus mit Titeleien, Nummerierung (Erste Tafel, Zweite Tafel, 1.1 … 19+, Dritte Tafel) und je einer erläuternden Vorbemerkung (‹Stimmung›) pro Spruch; Gruppierung in vier Bögen (‹Geschichte der Verwandlung 1–7›, ‹Leib in neuer Umgebung 8–10›, ‹Zusammenleben mit Hierarchien 11–16›, ‹Kosmische Wesen bezeugen 17–19+‹). Widmung ‹Für Richard Serra›.
- Textquelle
- Rudolf Steiner, Esoterische Unterweisungen für die erste Klasse der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft am Goetheanum, 15. Februar–20. September 1924, GA 270, 4., durchgesehene Auflage 2020.
- Bearbeitung
- Basiert auf ‹Vorläufige Lesefassung, 4. Version›, bearbeitet und kommentiert von Bodo von Plato, Elke Schmitter und Anke Steinmetz (Berlin, Februar 2024). In Form gebracht für die Mantrenwerkstatt in Basel vom 9.–11. Mai 2024 von Daniel Häni und Philipp Tok (Dornach-Basel, April 2024).
- Art
- Mantren-Lesefassung / Werkstattheft
- Ort
- Basel
- Ausgabe
- Mantrenwerkstatt Basel, Mai 2024
- Verwendet für
- Maßgebliche Titeleien, Nummerierung und Gruppierung der App-Mantren; Spruch-Vorbemerkungen; Erste/Zweite/Dritte Tafel; Sonderspruch Feuermächte 19+ (Textnachweis GA 268, Notizblatt B618, Archiv-Nr. 6476).
- Hinweis
- Dies ist die erste Quelle, aus der die App gebaut wurde (primäre Ausgangsbasis). Die GA-Bände 270a/b/c und der Tafelband GA 270i liefern den geprüften Vortragstext, die Wandtafeln und den editorischen Apparat zu diesem Korpus.
-
GA 270a
Esoterische Unterweisungen fuer die erste Klasse … 1924, Erster Band
- Inhalt
- Erste bis Neunte Stunde (Dornach, 15.2.–22.4.1924); Vorbemerkungen; ‹Zu den Mantramtexten der Ersten Stunde›; Hinweise
- Art
- Textband
- Verlag
- Rudolf Steiner Verlag / Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung
- Ort
- Dornach
- Ausgabe
- Manuskriptdruck 1977
- Verwendet für
- stunde-1 … stunde-9; Kommentare 1.x–9.x
-
GA 270b
Esoterische Unterweisungen fuer die erste Klasse … 1924, Zweiter Band
- Inhalt
- Zehnte bis Neunzehnte Stunde (Dornach, 25.4.–2.8.1924); Tafeltexte der 17. Stunde; Klassenstunde vom 2.8.1924, Schluss; Hinweise
- Art
- Textband
- Verlag
- Rudolf Steiner Verlag / Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung
- Ort
- Dornach
- Ausgabe
- Manuskriptdruck 1977
- Verwendet für
- stunde-10 … stunde-19; Kommentare 10.x–19.x
-
GA 270c
Esoterische Unterweisungen fuer die erste Klasse … 1924, Dritter Band
- Inhalt
- Sieben Wiederholungsstunden (Dornach, 6.–20.9.1924); vier Einzelstunden in Prag (3./5.4.), Bern (17.4.) und Notizen der Zweiten Londoner Stunde (27.8.1924); Hinweise
- Art
- Textband
- Verlag
- Rudolf Steiner Verlag / Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung
- Ort
- Dornach
- Ausgabe
- Manuskriptdruck 1977
- Verwendet für
- wh-1 … wh-7, prag-1, prag-2, bern, london-2; varianten/Parallelstellen der bestehenden Kommentare
-
GA 270i / Tafelband
Esoterische Unterweisungen fuer die erste Klasse … 1924 – Wandtafelzeichnungen und Handschriften
- Inhalt
- Originalwiedergabe der Wandtafeln und der handschriftlichen Blaetter Rudolf Steiners zu den Klassenstunden
- Art
- Tafelband
- Verlag
- Rudolf Steiner Verlag / Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung
- Ort
- Dornach
- Ausgabe
- Tafelband (11 Tafelseiten in der vorliegenden Auswahl)
- Verwendet für
- Tafelbilder der Stunden 5/6/7/8/10/11/12/13/14/17 sowie der Wiederholungsstunden wh-1, wh-6, wh-7
-
GA 268
Seelenübungen Band II – Mantrische Sprüche 1903–1925
- Rolle
- Textnachweis des Sonderspruchs 19+ (‹Mein Ich ist IHR›)
- Inhalt
- Sammelband mit mantrischen Sprüchen, Notizbüchern und Notizblättern Rudolf Steiners. Enthält das Faksimile des Notizblatts mit Eurythmieform, auf dem der Schluss-Spruch ‹Seraphisch Feuermächte … Mein Ich ist IHR› niedergeschrieben ist (S. 116/117; editorische Hinweise S. 410). Der knappe Entwurf steht im Notizbuch 618; das Notizblatt trägt im Archiv die Nummer 6476, B 618.
- Art
- Sammelband (mantrische Sprüche und Notizblätter)
- Verlag
- Rudolf Steiner Verlag / Rudolf Steiner-Nachlassverwaltung
- Ort
- Dornach
- Verwendet für
- Sonderspruch 19+ (‹Mein Ich ist IHR›): Wortlaut der Reinfassung und Entwurfsfassung sowie editorische Anmerkungen.
- Hinweis
- Der Spruch erscheint nicht in den Klassenstunden-Nachschriften (Helene Finckh, GA 270a/b/c). Auf Anfrage hat das Rudolf Steiner Archiv mitgeteilt, dass er sachlich zur letzten Klassenstunde (2.8.1924) gehört. Die Auskünfte zum Verbleib des Originals sind nicht in jedem Punkt deckungsgleich: das Ita-Wegman-Archiv verweist (mit Hinweis auf GA 268, S. 117 und S. 410) für das Notizblatt auf das Rudolf Steiner Archiv (Archiv-Nr. 6476, B 618); eine jüngere Recherche (Johanna Voigt, 2024) hält fest, dass die ursprüngliche erste Seite des Notizbuchs herausgeschnitten und durch eine Kopie ersetzt wurde – das Original gilt als verschollen (Verbleib vermutet in den Unterlagen Erich Kirchners beziehungsweise Margarita Kirchner-Bockholts). Die Spruchkartei des Rudolf Steiner Archivs trägt zu diesem Spruch keine weiteren Vermerke.
-
Breslau (Perseus 2016) geschützt
Die Wiederholungsstunden in Breslau, 12. und 13. Juni 1924
- Rolle
- Eigenständige Quelle (frühe Parallelfassung)
- Inhalt
- Zwei Breslauer Wiederholungsstunden (12./13.6.1924); Vorwort, Ausgesparte Textpassagen, Editorische Bemerkungen. Mantren wie App 1.1–1.4, Weltenwort, 3.1–3.3 – kein neues Mantram; besonders betont: Prüfung der Einsamkeit und radikale Selbsterkenntnis.
- In
- Rudolf Steiner, Der Meditationsweg der Michaelschule (Ergänzungsband, Wiederholungsstunden)
- Herausgeber
- Thomas Meyer
- Verlag
- Perseus Verlag Basel
- Ausgabe
- 1. Auflage, November 2016 (ISBN 978-3-906174-07-5)
- Textgrundlage
- Originalstenogramm Lilly Kolisko (Gabelsberger Kurzschrift), entziffert/übertragen 2015 von Elena Gradenwitz; editorische Bearbeitung Jutta Schwarz. Erstveröffentlichung; Stenogramm seit 2014 im Archiv des Perseus Verlags. ‹[Lücke im Stenogramm]› = unvollständig erfasste Stelle, ‹[ ]› = Ergänzung des Herausgebers, ‹(…)› = ausgesparte Textpassage.
- Verwendet für
- Eigene Vortragsseiten breslau-1, breslau-2; Breslau-varianten/Parallelstellen in Kommentaren 1.1–1.4, 3.1–3.3 und Erste Tafel.
- Hinweis
- Eigenständige Überlieferung (Kolisko-Strang), unabhängig von Helene Finckhs Dornacher Stenogrammen.
- Rechte
- © 2016 Perseus Verlag Basel; urheberrechtlich geschützt. Verarbeitung hier nur als Quellengrundlage der App; Wortlaut nicht aus dieser Ausgabe wiedergegeben, sondern aus dem GA-270-Bestand. Erstveröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis von Andrew Clunies-Ross (Kolisko-Nachlass).
- Veröffentlichung
- Aktuell nicht im Handel erhältlich, keine Neuauflage bekannt. Eine direkte Übernahme von Editionsbestandteilen dieser Ausgabe (Stenogramm-Entzifferung, Klammer-Ergänzungen, Lückenmarkierungen, Vorwort, Editorische Bemerkungen, Anmerkungen) wäre nicht zulässig und bedürfte der Erlaubnis von Thomas Meyer / Perseus Verlag Basel. Die App-Aufbereitung der Breslauer Stunden (siehe /breslau-volltext) hält sich an den gemeinfreien Sprechwortlaut Rudolf Steiners und gibt die Vortragsführung in eigener, sinngetreuer Nacherzählung.
- Rechtsstand
- Steiners Werk ist seit 31.12.1975 gemeinfrei (Landgericht München I, rechtskräftig; Ursprungsland Schweiz, kürzere Schutzfrist via Art. 7 Abs. 8 RBÜ). Frei verwendbar ist Steiners Sprechwortlaut und der Wortlaut der Mantren. Geschützt bleibt allein die eigenständige Editionsleistung dieser Ausgabe: Stenogramm-Entzifferung (Elena Gradenwitz), editierte Textgestalt mit Klammer-Ergänzungen und Lückenmarkierungen, sowie Vorwort und Editorische Bemerkungen (Thomas Meyer). Wissenschaftliche Ausgabe / Leistungsschutz; erschienen 2016. Eine Volltext-Übernahme des Editionswerks ist nicht zulässig; in der App nur bibliografischer Nachweis plus Steiners gemeinfreier Sprechwortlaut in eigener Nacherzählung.
-
Finckh-Klartextnachschriften (Faksimile, frei zugänglich)
Faksimiles der Klartextnachschriften von Helene Finckh zu den 19 Hauptstunden (1.–19. Klassenstunde)
- Rolle
- Primäre Verifikationsquelle
- Inhalt
- Bild-PDFs der maschinenschriftlichen Klartextnachschriften, die Helene Finckh nach ihren eigenen Stenogrammen anfertigte. Grundlage aller GA-Textfassungen.
- Bereitgestellt von
- Verlag Rudolf Steiner Ausgaben (Bad Liebenzell), frei abrufbar unter rudolfsteinerausgaben.com
- Verwendet für
- Faksimile-Deeplinks pro Hauptstunde in vortraege.json (Feld faksimile_url); Verifikation der Mantra-Verse gegen die Originalnachschrift.
- Rechtsstatus
- Steiners Wortlaut gemeinfrei; die Digitalisierung wird vom Verlag Rudolf Steiner Ausgaben frei zugänglich bereitgestellt. Kein Hosting in der App — nur Verlinkung.
- URL
- https://www.rudolfsteinerausgaben.com/O-Mensch-erkenne-dich-selbst.html
-
GA 270, 5. Auflage 2022
Esoterische Unterweisungen für die erste Klasse …, 5. Auflage, neu durchgesehen und in den Hinweisen von Grund auf überarbeitet
- Rolle
- Maßgebliche Referenzausgabe
- Inhalt
- 857 Seiten; 145 farbige Wandtafelzeichnungen und Handschriftenfaksimiles im Anhang; von Grund auf überarbeitete Hinweise (hrsg. Frenz Günther / Rudolf Steiner Nachlassverwaltung).
- Verlag
- Rudolf Steiner Verlag, Dornach
- ISBN
- 978-3-7274-2702-2
- Verwendet für
- Referenz für künftige Hinweis-/Varianten-Ergänzungen; die 145 Tafeln übersteigen unseren bisherigen Bestand (11 Tafeln aus GA 270i) erheblich.
- Hinweis
- Diese Auflage wurde für die vorliegende App-Aufbereitung noch nicht systematisch herangezogen; sie ist als maßgebliche Referenz eingetragen für spätere Vertiefungen.
-
Rudolf Steiner Archive (rsarchive.org)
GA 270 im Rudolf Steiner Archive
- Rolle
- Freie Online-Referenz (überwiegend englisch)
- Verwendet für
- Querverweis; englische Übersetzungen des gemeinfreien Steiner-Textes.
- URL
- https://rsarchive.org/Lectures/GA270/
Textgrundlage
- Dornach
- Originalstenogramme von Helene Finckh, der damaligen offiziellen Stenographin der Vortraege Rudolf Steiners; vom Manuskriptdruck mehrfach neu mit dem Stenogramm verglichen.
- Bern
- Originalstenogramm von Rudolf Hahn; mehrere mit ‹[Luecke im Stenogramm]› bezeichnete, vom Stenographen meist ergaenzte Stellen.
- Prag
- Nachschriften; die originalen Tafelanschriften sind nicht erhalten.
- London (zweite Stunde)
- Bruchstueckhafte Notizen von George Adams, der Steiners Worte an Ort und Stelle ins Englische uebersetzte; die Punktreihen in den Notizen gehen auf George Adams zurueck. Von der Ersten Londoner Stunde gibt es keine Notizen.
- Mantra-Wortlaut
- Massgeblich ist im Allgemeinen der an die Tafel geschriebene Wortlaut (Tafelband); wenige Abweichungen sind durch Handschriften und Stenogramm begruendet und in den Hinweisen der GA-Baende einzeln nachgewiesen.
- Kursiv-Konvention der GA
- In den GA-Baenden ist der an die Tafel geschriebene Text kursiv, erlaeuternde Regiebemerkungen stehen in eckigen Klammern; in dieser Web-Ausgabe wird das ueber den Abschnitts-typ (mantram | tafeltext | deutung | wiederholung) und Regiebemerkungen in eckigen Klammern abgebildet.
Editorische Konventionen dieser Web-Ausgabe
- orthografie
- Vortrags- und Begleittext in modernisierter Rechtschreibung; OCR- und Trennstrich-Fehler des Quell-EPUBs bereinigt.
- anfuehrungszeichen
- Aller sichtbare Begleittext durchgaengig ‹…› (einfache spitze Anfuehrung). Steiners Mantra-Verse bleiben unveraendert.
- mantra verse
- Mantra-Verse stehen wortwoertlich nach dem Bestand; Varianten der GA-270c-Stunden sind als eigene varianten-Eintraege mit Fassung, Quelle und Abweichung dokumentiert.
- kommentar
- Der Begleitkommentar ist eigenstaendige Erschliessungsarbeit (im Sinne der Anregung Marie Steiners, dass die mantrenbegleitenden Worte selbststaendig erarbeitet werden) und nicht Teil des Originalwortlauts Rudolf Steiners.
- tafelbilder
- Aus dem Tafelband (GA 270i) seitenweise extrahiert, auf den reinen Tafelausschnitt beschnitten; Bildunterschriften des Tafelbandes sind nicht Teil des Bildes. Ein Editionsfehler der Tafelband-Beschriftung ist dokumentiert: die Tafel der Sechsten Wiederholungsstunde (17.9.1924) ist dort irrtuemlich als ‹Zweite Wiederholungsstunde› bezeichnet.
Klassenstunden-Übersicht
- dornach 19
- 19 Stunden 15.2.–2.8.1924 (alle mit Nachschrift) → stunde-1 … stunde-19
- wiederholungsstunden 7
- 7 Stunden 6.–20.9.1924 (alle mit Nachschrift) → wh-1 … wh-7
- einzelstunden mit nachschrift
- Prag 1 (3.4.), Prag 2 (5.4.), Bern (17.4.); Notizen 2. Londoner Stunde (27.8.) → prag-1, prag-2, bern, london-2
- einzelstunden ohne nachschrift
- Paris (2), Breslau (2), Arnheim (2), Torquay (1), 1. Londoner Stunde (1) – von diesen 8 Stunden existiert keine Nachschrift und keine Notiz; sie sind im Werk nicht enthalten.
- summe
- 38 Stunden gesamt, 30 mit Nachschrift; 30 sind aufbereitet.
Zur Überlieferung
Rudolf Steiner wollte nicht, dass die mit seinem Einverstaendnis aufgenommenen und auf seine Anordnung uebertragenen Texte zur persoenlichen Lektuere gegeben werden; zu den Bedingungen der Schule gehoerte die muendliche Mitteilung der Inhalte und eine ernste, wuerdige Grundhaltung gegenueber dem Geisteswort.
Nach Steiners Tod konnte nicht verhindert werden, dass die Texte ueber den urspruenglichen Kreis hinausdrangen. Marie Steiner rang besonders in ihren letzten Jahren mit der sachgemaessen Loesung; Albert Steffen sprach sich fuer eine allgemeine Bekanntgabe als besten Schutz aus. Mit dem Manuskriptdruck 1977 erfolgte die erste vollstaendige, mit allen Originalunterlagen gepruefte Drucklegung.
Rechtestatus
Die Vorbemerkungen des Manuskriptdrucks 1977 (GA 270a, S. 7) halten fest, dass mit dem Jahresende 1975 der Autorenschutz fuer diese Klassentexte in zahlreichen Laendern abgelaufen sei.
Dies ist eine Angabe der Quelle aus dem Jahr 1977. Schutzfristen und ihre Berechnung haben sich seither veraendert und unterscheiden sich je nach Land. Der aktuelle Rechtsstand fuer die jeweilige Nutzung und das jeweilige Land ist eigenstaendig zu pruefen; dieser Hinweis ist keine Rechtsauskunft.
Weiterführende Literatur
- GA 260 Die Weihnachtstagung zur Begruendung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 1923/24
- GA 260a Die Konstitution der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft und der Freien Hochschule fuer Geisteswissenschaft 1924/25
- GA 245 Anweisungen fuer eine esoterische Schulung – Aus den Inhalten der Esoterischen Schule
- GA 235–240 Esoterische Betrachtungen karmischer Zusammenhaenge, 6 Baende
- GA 243 Das Initiatenbewusstsein
- GA 261 Unsere Toten
- GA 316 Meditative Betrachtungen und Anleitungen zur Vertiefung der Heilkunst
Bearbeitungsstand
GA 270a + 270b + 270c vollstaendig als Vortragsseiten aufbereitet (30 Seiten); 45 Strophen-Kommentare; 13 Tafelbilder. Apparat (Vorbemerkungen/Hinweise/Tafelband) gesichtet; editorischer Rahmen in diesem Quellennachweis zusammengefasst.